Leistungssteigerung
Dieser Begriff beinhaltet zwei Möglichkeiten die Leistung eines Motors zu steigern.
Wir unterscheiden zwischen Chiptuning und mechanischen Tuning.
Mechanisches Tuning
Mechanisches Tuning
Die Motorleistungsformel:
| Pi= | VH * pi * n | Darin bedeuten: VH = Motorhubraum, pi = mittlerer indizierter Druck, n = Drehzahl, x = Arbeitsweise z.B. Viertakter oder Zweitakter |
| x * 300 | ||
| Will man die Leistung erhöhen, muss zwangsläufig mindestens einer der drei Faktoren VH - pi - n vergrößert werden | ||
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| > Hubraum vergrößern > Aufbohren der Zylinder Saugrohrgestaltung ........> Kurze Saugrohre verlagern das max. Drehmoment nach oben und...........erhöhen damit die Leistung etwas > Lange Saugrohre verlagern das Drehmoment nach unten und > Ein variabel gestaltetes Ansaugsystem bietet Abhilfe |
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Luftansaugwege > Querschnitt vergrößern > Ausreichende Kühlung der angesaugten Luft
> Metallkatalysatoren > Doppelte Rohrführung > Auf guten Durchlass abgestimmte Schalldämpfer > Drehzahl erhöhen |
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Chip Tuning
Chip-Tuning
Mehr Leistung, mehr Drehmoment gepaart mit einem geringeren Verbrauch. Dies alles und viel mehr - nur durch Chiptuning?
Seit in den 80er Jahren die Elektronik in den Motorenbau eingezogen ist wurden Anfangs nur einfache Funktionen durch die Steuergeräte überwacht. Heute werden fast
alle Funktionen im Fahrzeug durch die Elektronik überwacht oder gesteuert. Das Motormanagement ist einer der größten Bereiche im Fahrzeug.
Die meisten Motoren werden in Ihrem mechanischen Aufbau vom Hersteller schon für ein größeres Leistungsspektrum entwickelt. Mit dem Chiptuning werden die von Hersteller gegeben Toleranzen weiter ausgenutzt, ohne diese zu überschreiten. Diese Toleranzen sind eigentlich vom Hersteller dafür vorgesehen die Fahrzeugleistung unkompliziert der jeweiligen Markt- und Ländersituation, sowie den Kraftstoffspezifischen Anforderungen anzupassen. Genau hier kommen wir ins Spiel.
Die Software der Motorsteuerung wird innerhalb der vorgenannten Grenzen so optimiert, ohne die Belastungsgrenzenzen des Motors zu überschreiten. Somit bleibt die Standfestigkeit und Alltagstauglichkeit der einzelnen Komponenten trotz erzielter Mehrleistung und höherem Drehmoment erhalten. Auch die in der Serie vorhandenen Sicherheitsmechanismen, wie max. zulässiger Ladedruck, Temperaturgrenzen, Klopfregelung, usw. des Motormanagements werden dabei vollständig beibehalten


D-85386 Eching bei München